Neues aus der Valea Doamnei

Neues aus der Valea Doamnei

Valea Doamnei, das westlich des Bulea-Tals in den Fogarascher Bergen etwas abgelegenere Tal der Südkarpaten, ist sicher vielen unserer Leser ein Begriff, sei es, dass sie selber unvergessliche Stunden in den einsamen Hütten zugebracht haben, sei es, dass sie aus Erzählungen davon gehört haben.

Alternativtext

Auf private Initiative und mit freiwilligem, und wohl daher auch außerordentlich effizientem Einsatz, entstanden zwischen 1974 und 1982 insgesamt 3 Hütten auf einer Lichtung nahe der Waldgrenze. Die erste 1974 errichtete Hütte steht längst nicht mehr, sehr wohl aber die beiden anderen.  

In unserem Mediascher Infoblatt berichteten wir im Sommer 2018 über die Geschichte der Doamnei-Hütten und auch darüber, dass sich der Sportverein ATE Dianthus Mediasch dieser Hütten angenommen hat, die in den letzten Jahrzehnten zwar nicht verfallen waren, aber dennoch einen recht verwahrlosten Eindruck machten. Die Arbeitseinsätze von ATE Dianthus, unterstützt von Mitgliedern des Sportvereins Montana Alps, gingen und gehen seither weiter.

Im Corona-Herbst 2020 haben die eifrigen Sportsfreunde eine umfassende Dachsanierung vorgenommen. Danach schritten sie auch zur Sanierung des Innenraums, so dass sie Sylvester und Neujahr in einer rundum erneuerten und gemütlichen Unterkunft feiern konnten. Das gesamte Baumaterial, die langen Dachsparren und die Blechtafeln für das Dach, trugen sie dabei mühsam, aber voller Begeisterung über die steilen und engen Pfade in das Hochtal.

Indem wir unseren Lesern heute einige Bilder von diesem Arbeitseinsatz zeigen, möchten wir unseren Respekt und unsere Dankbarkeit dafür ausdrücken, dass dieser Verein sich konkret und erfolgreich dafür einsetzt, dass eine schöne Tradition, die auf Siebenbürger Sachsen zurückgeht, fortgesetzt wird! (hd)

Die Mediascher Sportsfreunde haben die Dachsanierung auch in drei kleinen Filmsequenzen dokumentiert. Es mach Spaß, ihnen bei der Arbeit zuzusehen.

Alle Fotos und Filme zu diesem Beitrag sind urheberrechtlich geschützt. Das Copyright liegt bei: © Feri Teglas, Mediasch .

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